"Ich bin begeistert. trotz aller Bemühungen habe ich kein Haar in der Suppe gefunden. Es ist dir gelungen, die Seele der jeweiligen Bilder in Worte zu fassen; also weit mehr als eine Interpretation; und jedes Mal eine Punktlandung. Die Bilder wiederum eine Visualisierung der Gedichte in abstrakter, trotzdem unmissverständlicher Form. Was war die Henne, was das Ei! Ich hab mal gelesen, wenn man einen vierdimensionalen Raum auseinanderschneidet, erhält man zwei Kugeln und diese Vorstellung finde ich noch immer faszinierend. Genau das ist euch gelungen: Wort und Bild als eigenständiger Hochgenuss, aber unschlagbar in ihrer Vereinigung. Chapeau! Dein Gedicht 'Lichte Linien' bringt es auf den Punkt."
(Gerhard Polacek, Schauspieler, Esslingen.)
Lichte Linien
Die Linie genügt sich.
Das hat sie mit dem Wort
gemein, das kann auch
gut für sich, alleine sein –
kann, aber muss nicht,
sieht man ja im Gedicht.
"Graphik und Gedicht ergänzen sich auf wunderbare Weise, leiten den Blick vom Bild zu den Gedanken und umgekehrt. Flüchtigkeit ist nicht angesagt, Vertiefung findet unweigerlich statt: in
heutigen, schnelllebigen Zeiten ein Geschenk!"
(Dagmar Ipach, Schulleiterin, Fritzlar.)
