Essays


Michel de Montaigne, der Altmeister des Essays, würde Yoko Tawada mögen. Man kann ihn sich förmlich vorstellen, wie er in seinem Turm sitzt und über den subtilen japanischen Humor in "Talisman", Überseezungen" oder "akzentfrei" kichert (soweit er das 21. Jahrhundert denn versteht). Nicht umsonst erhielt unsere Autorin den Kleist-Preis und andere Auszeichnungen. Auch unsere weiteren Essayisten werden Sie sachkundig und geistreich bezaubern.


Tawada, Yoko: akzentfrei

Das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, Alltagserfahrungen der kleinen Missverständnisse, sprachliche Verwirrungen, und die Begegnung mit "kleinen" Dingen aus dem Alltag eines "neuen Landes" wie Joghurt führen zu überraschenden Erkenntnissen. Vergnügt folgt man den erhellenden Beobachtungen Tawadas. Nach der Lektüre lässt sich, wie es ein Rezensent formulierte, "plötzlich wieder auf den Klang bestimmter Wörter hören, das, was man schon lange nicht mehr ansah, mit neuen Augen sehen." (Die Welt)

 

Leseprobe

 

"...  Yoko Tawadas Sprachkunst, gepaart mit ihrem feinen Humor, gehören mit zum Spannendsten, was in der deutschsprachigen Literatur zu finden ist ..." (WDR 3)

 

ausführliche Pressestimmen

 

2. Auflage

 

160 Seiten, Broschur

ISBN 978-3-88769-557-6

Essays

12,00 €

  • 0,18 kg
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Tawada, Yoko: Überseezungen

Es geht um die Vermischungen und Verwirrungen der Sprachen, um quer über die Welt geworfene Blicke und Laute, um die Kommunikation in den verschiedensten Sprachen, "zwischen den Kulturen", mit Maschinen. Missverständnisse und Fehler ermöglichen neue Bedeutungen. Yoko Tawada gelingt es mit ihrer pointierten Wahrnehmung, dass wir Leser nach der Lektüre die Welt um uns herum anders betrachten können.

 

Leseprobe

 

„Tawada ist eine Meisterin der Sensibilität, die Wörter und Sprachschichten sinnlich werden lässt. Vom Gegensatz zwischen Japan und Deutschland, der Welt der Zeichen (Kanji) und dem Alphabet leben die Texte, die nicht nur Wörtern, sondern auch einzelnen Buchstaben und Konsonanten ihre Aufmerksamkeit schenken.“ (Westdeutsche Zeitung, 25.05.2002)

 

weitere Pressestimmen

 

4. Auflage

 

160 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-88769-186-8

Essays

12,90 €

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Tawada, Yoko: Talisman

"Wie eine Ethnologin betritt sie ein fremdes Land" (FAZ) und sieht alles mit absichtlich naiven Augen, als hätte sie noch nie etwas von diesem Land und seinen Gebräuchen gehört. Dieser literarische Essay von Yoko Tawada ist bereits ein Klassiker.

 

Leseprobe

 

„Wir müssen Yoko Tawada dafür danken, dass sie uns zeigt, wie kurios alles ist, dass sie uns zeigt, mit Kinderaugen zu staunen.“ (Adolf Muschg)

 

weitere Pressestimmen

 

8. Auflage

 

Aus dem Japanischen von Peter Pörtner

144 Seiten, Broschur

ISBN 978-3-88769-096-0

Essays

10,50 €

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Tawada, Yoko: Verwandlungen. Tübinger Poetik Vorlesungen

Yoko Tawada denkt über Stimmen in verschiedenen Sprachen nach und über das Schreiben in unterschiedlichen Schriftsystemen, erzählt von Buchstabengespenstern im Computer und vielem mehr, auch von Gesichtern. Ein Mensch hat ein Gesicht, eine Stadt auch, doch: Wo beginnt das Gesicht eines Fisches und wo endet es?

 

1 Stimme eines Vogels oder Das Problem der Fremdheit

2. Schrift einer Schildkröte oder Das Problem der Übersetzung

E-Mail für japanische Gespenster

3. Gesicht eines Fisches oder Das Problem der Verwandlung

 

Leseprobe

 

"Ob Thunfischdose oder Tunneleinfahrt, Kernseife oder Computerbildschirm, jedes anscheinend noch so banale Objekt wird unter dem zugleich ethnologischen und poetologischen Blick Yoko Tawadas zum Träger oder zum Medium einer verborgenen Botschaft, die es zu entschlüsseln gilt. Die Zeichen der Welt neu lesen lernen ... "(Jürgen Wertheimer)

 

"Zu ihren Vorlesungen waren mehr als 500 Zuhörer gekommen ... sie hielt eine poetische Rede voll Anschaulichkeit und Gleichnishaftigkeit." (Schwäbisches Tagblatt)

Erweiterte Neuausgabe 2018

80 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-88769-126-4

Tübinger Poetik-Vorlesung

8,90 €

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Tawada, Yoko: Sprachpolizei und Spielpolyglotte

Neue literarische Texte über Sprache, Dichtung, Alltag zwischen den Kulturen. Yoko Tawadas genauer Blick auf Sprache und Zwischentöne entlockt den Worten einen zauberhaften Sinn.

 

"...phantasievoll und aufmerksam mit allen Sinnen auf die Sprache gerichtet sind die neuen Essays der Japanerin Yoko Tawada" (Georg Patzer, Stuttgarter Zeitung)

 

ausführliche Pressestimmen

 

3. Auflage

 

156 Seiten

ISBN 978-3-8876-9360-2

Essays

12,00 €

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Tawada, Yoko u.a. : Beyond Identities / Die Kunst der Verwandlung

Ein Buch über Verwandlung. Tief in eine Lektüre versunken, vergessen wir oft unsere Identität und befinden uns in einem fremden Leben. Wir gehen in Manhattan spazieren, obwohl wir in Köln leben. Wir werden Zeugen einer Folter unter einer Diktatur oder backen Madeleine im Paris der dreißiger Jahre. In einem Text können wir das Geschlecht wechseln, wieder ein Kind sein, sogar ein Tier oder eine Pflanze sein. Die Literatur hat sich schon seit Tausenden von Jahren mit dieser rätselhaften Kunst der Verwandlung beschäftigt.

 

Leseproben

 

Mit Gedichten und Essays von Jeffrey Angles, Bei Dao, Günter Blamberger, Anneke Brassinga, Teju Cole, Heinrich Detering, Hiromi Ito, Kim Hyesoon, Barbara Köhler, Morten Søndergaard, Yoko Tawada, Monique Truong und Jan Wagner. Erschienen zum Festival für Weltliteratur 2018 in Köln.

 

neu 2018, 144 Seiten,

mit einigen schwarzweißen und farbigen Bildern

sowie tanzenden Buchstaben,

Klappenbroschur, Fadenheftung,

ISBN 978-3-88769-818-8 

Gedichte, Prosa, Essays

12,90 €

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Wertheimer, Jürgen: Weltsprache Literatur. Die Globalisierung der Wörter

Fast alles, was wir über die wichtigen Dinge der Welt wissen, wissen wir aus den Geschichten, die wir über sie erzählen. Und viele erfundene Figuren sind längst zu Bewohnern der Wirklichkeit geworden. Eine Welt ohne Antigone und Emma Bovary, ohne Werther und Macbeth ist kaum vorstellbar. Dieses Buch begibt sich auf eine mentale Weltreise durch literarische Texte.

 

Jürgen Wertheimer versteht „Weltliteratur“ als „world wide web“ aus Geschichten, Motiven und Figuren. Ein Netz, in das sich alle Autor*innen einschreiben und das Begegnungen quer durch Raum und Zeit ermöglicht.

"Tatsächlich – ein Literaturwissenschaftler, der Stellung bezieht. Es sind viele kluge Anregungen und Denkanstöße, die sich in Wertheimers Band aufspüren lassen ..."  (Schwäbisches Tagblatt)

 

444 Seiten, Klappenbroschur

mit Abbildungen

ISBN 978-3-88769-461-6

Wessay über Literatur als Weltsprache

19,90 €

  • 0,65 kg
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Wertheimer, Jürgen: Don Quijotes Erben. Die Kunst des europäischen Romans

Tausend Seiten Ausnahmezustand. Tausend Seiten Abenteuer - das ist der Stoff, aus dem die frühen Romane sind. Jürgen Wertheimer zeigt in diesem opulenten Band anschaulich, wie wichtig das Genre des Romans auch heute ist. Mit einer großen Auswahl an schönen Zitaten und nachvollziehbaren gut lesbaren Interpretationen bringt Wertheimer seinen Lesern bekannte Romane nahe. Illustriert ist der Band mit Manuskriptseiten, Handschriften und Illustrationen aus Originalausgaben.

 

„Wahrlich, ergötzlicher kann Literaturwissenschaft kaum sein!“

(Walter Wagner, literaturkritik.de)

 

"...durch die Spannung, mit der über die Werke gesprochen wird, erhalten Sie gleich einen ganzen Handkarren an Belletristik. Gehen Sie los, besuchen Sie ihren local dealer, und erwerben Sie das Buch – es hat Suchtpotential!" (Leander Sukov, literaturglobe.de)

 

"…warum die Klassiker lesen? Weil sie uns (sanft) zwingen 'alles noch einmal herumzudrehen. Und alle scheinbaren Eindeutigkeiten, alles dogmatische Entweder-Oder immer neu zu hinterfragen, um sich der Ambivalenz der Dinge und des Daseins zu stellen.' Will man sich jene Ziegelsteine nun vornehmen, Don Quijotes Erben liefert das Fundament dafür." (Nils Markwardt, Freitag)

 

2. Auflage

 

520 Seiten, Broschur

ISBN 978-3-88769-357-2

Sachbuch

19,90 €

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Wertheimer, Jürgen: Schillers Spieler und Schurken

"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Jürgen Wertheimer nimmt Schiller beim Wort und eröffnet einen neuen Blick auf Karl Moor, Wallenstein, Fiesco und Co: es sind Spieler, die etwas riskieren, tricksen, zocken, lügen und betrügen. Es sind Schurken, die ein Spiel mit hohem Einsatz treiben, und meist treiben sie es zu weit. In 12 Kapiteln untersucht der Autor die riskanten Spiel- und Winkelzüge von Schillers Dramenfiguren und zeigt so die Modernität und Aktualität des Weimarer Klassikers.

 

Neuauflage

 

illustriert mit farbigen Zeichnungen Schillers

192 Seiten, Klappenbroschur

ISBN 978-3-88769-337-4

Essay

12,90 €

  • 0,22 kg
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Rauchalles, Renée (Hg.): Mir träumte meine Mutter wieder

Die Mütter sind die ersten Menschen, denen wir nahe sind. Für diese Anthologie hat Renée Rauchalles in liebevoll ausgewählten Gedichten und kurzen Prosatexten der unterschiedlichen Autorinnen und Autoren ein breites Spektrum von Werken zusammengetragen, in denen Mütter und das Verhältnis zu ihnen thematisiert werden. Dazu suchte sie intensiv in Archiven und Nachlässen und fand viele interessante und teilweise bislang unveröffentlichte Bilddokumente und Briefe, die sie in biografische Texte einbaute. Mit den zeitgenössischen Autoren hat sie ausführliche Gespräche geführt.


Autorinnen und Autoren u.a.: Rose Ausländer, Erika Burkart, Paul Celan, Annette von Droste-Hülshoff, Gert Heidenreich, Else Lasker-Schüler, Christine Lavant, Friederike Mayröcker, Sylvia Plath, Rainer Maria Rilke, Nelly Sachs, SAID, Albert von Schirnding, Dieter Schlesak, Ilana Shmueli, Yoko Tawada, Mario Wirz.

 

Lyrik und Prosa, Biografische Berichte
200 Seiten, ca. 230 Fotos und 12 Gemälde
Fadenheftung, Hardcover, Format 25,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-88769-700-6

Anthologie über Mütter in Prosa und Lyrik

19,90 €

  • 0,82 kg
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Casper, Sigrun: ars incognita. Bilder und Gedanken zur Kunst

Das Buch ähnelt einem Ausstellungskatalog. Was Sie hier sehen, bleibt anonym; es ergab sich oder entstand aus den Naturtalenten der Zeit, des Zufalls, des Zerfalls. Ars incognita. Wahrnehmungen, die ein scheinbar zufälliger Augenblick ermöglichte und die spontan fotografisch festgehalten wurden. Sigrun Caspers Gedanken zur Kunst sind Entdeckungen beim Nachdenken, die als Anmerkungen oder Randbemerkungen auf ihre Weise zu den Abbildungen passen.

 

96 Seiten, viele farbige Bilder, Katalogformat
ISBN 978-3-88769-787-7

Fotografien und Essays

15,00 €

  • 0,24 kg
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Tawada, Yoko: Fremde Wasser

Drei Texte von Yoko Tawada über Europa, Japan und Asien, über Wasser, Inseln, Sprache und Geschichte zwischen den Kulturen vor dem Hintergrund von Fukushima. Diese Texte sind die überarbeiteten Vorlesungen ihrer Hamburger Gastprofessur.

Geramt sind die Vorlesungen von einem Gespräch mit Yoko Tawada, geführt von  der Herausgeberin Ortrund Gutjahr vorneweg und 17  wissenschaftlichen Beiträgen über die interkulturelle Poetik von Yoko Tawada als zweiten Teil.

 

"...So entsteht in dieser besonderen Konstellation von Poetikvorlesung und wissenschaftlichen Beiträgen ein spannendes, umfangreiches und das Werk Tawadas umfassend verknüpfendes Buch, das auch gestalterisch hervorsticht und in seiner ganzen Aufmachung überzeugt." (Tobias Schmidt, literaturkritik.de)

 

ausführliche Pressestimmen

 

509 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-88769-777-8

Essays

24,90 €

  • 0,93 kg
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Tawada, Yoko: Spielzeug und Sprachmagie. Eine ethnologische Poetologie

Spielzeug hat in der Literaturwissenschaft kaum eine Rolle gespielt. Ein beachtetes literarisches Sujet sind allenfalls Puppen. In der Promotionsarbeit von Yoko Tawada geht es um die Magie von Texten wie denen von E.T.A. Hoffmann. Hier bekommen Spielzeuge eine ganz andere Bedeutung als die pädagogischen Zwecke, die ihnen in unserer Kultur zugeschrieben werden.


Aus dem Inhalt: Spielzeug und Vatersehnsucht. E.T.A. Hoffmanns "Nußknacker und Mausekönig" - Vom Spielzeug zum Zeug. "Das fremde Kind" - Puppenschrift und Ethnologie - Kreisel und Spielbälle bei Franz Kafka - Magie der Oberfläche - Die "magische" Stadt Prag und das Spielzeug.

 

240 Seiten
ISBN 978-3-88769-157-8

Promotion von Yoko Tawada

15,50 €

  • 0,3 kg
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