konkursbuch Verlag


Großes Zimmer mit zwei Fenstern, Parkett, großem Eckschreibtisch und zwei PC-Bildschirmen, Magazinschrank aus Holz, an den Wänden Bilder von Virginia Woolf und Vita Sackville-West
Das Verlagszimmer

anfangs

Während des Studiums gestaltete Claudia Gehrke von 1976 an in ihrer WG (in der Münzgasse 17 in Tübingen, einem der ehemaligen Cottaschen Verlagshäuser) einen "Salon".

 

Jeden Mittwoch wurde an einem großen Tisch, der noch im Verlag existiert, opulent gegessen, Texte vorgelesen, debattiert und manchmal passierte auch Erotisches. Aus diesem Salon heraus entstand die Idee zum "konkursbuch" - die meisten hielten das jedoch für eine Tagträumerei.

 

Claudia Gehrke gründete zusammen mit einem der Salon-Teilnehmer und WG-Genossen, dem Japanlogen Peter Pörtner, 1978 den konkursbuch Verlag. Peter Pörtner ging 1979 nach Japan und ist jetzt Japanologie-Professor in München, Claudia Gehrke blieb Verlegerin.

 

2018 feiert der konkursbuch Verlag sein 40-jähriges Bestehen.
Mehr zur Verlagsgeschichte finden Sie hier.


konkurs

  • aus der Konkurs-Masse der Ideen, Träume, Utopien schöpfen.
  • keine Kurse - sondern Abschweifungen.
  • Erotik, Literatur, das Reisen zwischen verschiedenen Welten.
  • gegen die Trennung in saubere Schubladen.

lebensnah

In der von uns verlegten Literatur und Fotografie gibt es eine warmherzige Nähe zu den Figuren im Text oder auf dem Bild.

 

Bilder in unseren erotischen Fotobänden sind nicht cool objektiviert, glatt. Die Dargestellten werden auch in ihren Schwächen sympathisch.

 

Die Autorinnen und Autoren des Verlages schreiben über Ambivalenzen und Doppelbödigkeiten, über Abgründe, die sich am Alltag auftun oder zwischen Sprachen und Ländern, Bildern und Texten.

 

Und in der Liebe, im sexuellen Spiel: Unverkrampft, mit "sensibler Leichtigkeit" und viel Witz erzählen sie von den Fallen der Liebe. Dass jedes sexuelle Abenteuer auch eines des Gefühls bedeutet, zeigen sie variantenreich und voll Fantasie.