Bücher zu Ost, West und der Wendezeit

Casper, Sigrun: Unterbrochene Schienen

Sigrun Caspers  autobiografische Geschichten beginnen mit Krieg, Kindheit in der DDR, weiter gehts in die Zeit des Mauerbaus bis zum Mauerfall und in die Wendezeit. Zeitgeschichte wird in genau beobachteten Details lebendig. Die Begegnung mit einem Spion in Ostberlin, Besuche bei Tante Tilde in Westberlin. Als junge Frau arbeitet sie in der Deutschen Bücherstube, traf dort Anna Seghers, Helene Weigel und andere. Der überraschende Mauerbau.  Eine amerikanische Studentin, die im Laden einen Kunstdruck von Chagall entdeckt, ist "schuld" an ihrer späteren Flucht. Jahre nach der Flucht kann sie wieder einreisen, besucht ihre "Ostverwandtschaft" , fragt sich was sie anziehen soll, um nicht als "Westtussi" zu erscheinen, begegnet einem sächsischem Grenzbeamten ...

 

Leseprobe

 

"Mit dem Blick für die entscheidenden Details tuscht die Autorin immer wieder ganz leicht, scheinbar anstrengungslos wunderbar atmosphärische Bilder hin, versetzt den Zuhörer in die Bücherstube in der Friedrichstraße ... oder ins Pressecafé ... Ob an der Grenzkontrolle oder in der Wohnung ihrer auch liebens-, vor allem aber erbarmungswürdigen Vermieterin - immer ist man wie im Film."

(Veranstaltungsbesprechung, 17/18.10.2020)

 

 "...es tut gut, die Geschichten "Unterbrochene Schienen" von Sigrun Casper zu lesen ." (Ulrike Pfeil, Schwäbisches Tagblatt, Ganze Besprechung als PDF)

 

Wie sich diese Flucht im Detail abgespielt hat, liest sich spannend wie ein Krimi.“ (Tagesspiegel)

„... man liest das Buch auf der Stelle, in einem Rutsch, wie eine Realitätssehnsüchtige. Die Erzählungen sind voller brisanter Details." (Lena Braun, L-Mag Otober 2019)

 Ein Buch, das die kleinen Geschichten der Teilung schildert; und ganz nebenbei eine wunderbare Hommage an die Stadt Berlin ist.“ (Marina Himmer, Main-Echo)

ausführliche Pressestimmen

 

Auch als E-Book

 

Neuausgabe 2019

250 Seiten, mit einigen farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-88769-675-7

Erzählungen

12,90 €

  • 0,32 kg
  • verfügbar
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Paul, Ina: Im freien Fall. Roman

Der autobiografische Roman von Ina Paul erzählt die Geschichte eines mutigen Mädchen, die sich von der Scham über eine bedrohliche Begegnung mit einem russischen Soldaten nicht hat unterkriegen lassen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird ihr (Liebes-)Leben erzählt. Nach dem Fall der Mauer verliert sie ihren Job. Auch ihre Ehe endet in der Wendezeit. Sei fältl in ein Loch. Ein Riss geht durch dieses Leben. Es ist von der Spaltung in Ost und West, von Mauerbau und Mauerfall und der Wendezeit geprägt. Eine Lebensgeschichte zum Mitfühlen, die den Bogen von der Nachkriegszeit über die Wendezeit bis in die 2010er spannt.

 

Leseprobe

 

„Wieder einmal bin ich von Ina Paul und ihrer klaren und sensiblen Prosa begeistert. Unverschnörkelt, nicht ostalgisch, grandios.” (Mario Wirz, Schriftsteller)

 

288 Seiten

Klappenbroschur mit Fadenheftung

ISBN 978-3-88769-791-4

Roman

9,90 €

  • 0,29 kg
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Paul, Ina: Damals in Hanoi im Jahr des Tigers. Drei Liebesgeschichten.

Das Eingreifen des Staates behinderte ihre Entwicklung und ihre Lieben: eine Rundfunkjournalistin, die sich bei ihrer Zeit beim Radio Hanoi auf eine verbotene Liebe einließ, eine junge Dramaturgin und ihr kleiner Fernsehfilm, der verboten wurde und die Liebe jäh beendete ... und Julia, die durch eine Zufallsbegegnung in Verona in der Vergangenheit katapultiert wird. Ina Paul erzählt, wie Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen, nach dem Fall ds Eisernen Vorhangs begegnen sie sich wieder, sei es als Erinnerung oder im Leben  in Verona und Berlin.

 

Leseprobe

 

"Dieses wunderbare Buch beginnt man lächelnd und legt es am Schluss sehr aufgewühlt zur Seite." (ekz)

 

"Drei sinnliche, starke Geschichten, die authentisch Schicksalswege enthüllen." (Renate Kruppa, Der Prignitzer)

 

 Auch als E-Book

 

256 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-88769-383-1

Erzählungen Liebesleben

12,00 €

  • 0,32 kg
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Tawada, Yoko: Etüden im Schnee

Aus der Perspektive von drei Eisbären, Großmutter, Mutter und Sohn, entwirft Yoko Tawada ein aufregendes Zeitporträt und eine Migrantengeschichte über drei Generationen hinweg. Sie spielt in Moskau, auf Reisen, in der DDR und zuletzt einige Zeit nach der Wende in Berlin. Der jüngste Eisbär wird auf der ganzen Welt bekannt und aufgefordert, die Geschichte des Nordpols zu schreiben. Aber, wie viele Migranten, war er selbst nie in seiner Herkunftsregion, auch seine Mutter und seine Großmutter nicht, drei Generationen sind bereits in Europa geboren.

 Der Roman lässt sich historisch, politisch und philosophisch aus Tierperspektive lesen. Oder auch als  vergnüglich zu lesende Persiflage auf Migrantenliteratur. Und als Roman über Ost und West und die Wende. Er wurde in viele Sprachen übersetzt.

 

"Eine Fülle an zauberhaften Szenen und Bildern." (Bayerischer Rundfunk)

 

"Durch die Eisbären lässt Yoko Tawada uns ‚das Andere‘ sehen, inklusive uns selbst. Die Erinnerungen der Eisbären lassen sich als unterhaltsame Komödie lesen und zugleich als tiefgründige Betrachtung über Andersartigkeit, Arbeitsbedingungen, Sprache und Liebe." (New York Times)

 

weitere Pressestimmen

 

Auch als E-Book

 

3. Auflage

320 Seiten, Klappenbroschur, Fadenheftung
ISBN 978-3-88769-737-2

 

Roman

12,90 €

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