Sigrun Casper


Sommerliches Porträt von Sigrun Casper mit T-Shirt im Garten

* 18. Mai 1939 in Kleinmachnow bei Berlin

 

Ausbildung zur Industrienäherin, ein Jahr Schauspielstudium, Verkäuferin in der Deutschen Bücherstube Ost-Berlin, Flucht.

 

Später Studium Stoffmusterentwurf, dann Pädagogik- und Sonderpädagogikstudium als Deutsch- und Kunstlehrerin, danach arbeitete Sigrun Casper lange als Lehrerin an einer "Sonderschule" (so wurden "Förderschulen" damals genannt) mit vielen Migrantenkindern in Berlin-Wedding.

 

Sie ist Autorin zahlreicher Romane, Gedichte und Kurzgeschichten für Erwachsene und Jugendliche, erhielt den Walter-Serner-Preis und ihre Jugendbücher wurden nominiert für den Astrid-Lindgren-Preis und den Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis. Ausstellungen mit bemalten Stühlen, Stoffen und Fotografie. Ihr aktuellstes Buch ist die Neuausgabe anlässlich 30 Jahre Mauerfall 2019 ihrer Ostwestgeschichten "Unterbrochene Schienen" (30 Jahre Vereinigung 2020, aber es ist Coronakrise).

Neu im Herbst 2020 erscheinen werden ihre aktuellen pointiert lästernden und ernsten Auseinandersetzungen mit Wörtern - und dem Zeitgeschehen - "Wortschätzchen 2.0". Mehr dazu und Leseprobe bald.

Hier einige Kurzlesungen, April 2020 aufgenommen.

 

Herausgeberin mehrere Konkursbücher.

In Arbeit Konkursbuch 57: Der, die, das Fremde (erscheint 2021).


Veröffentlichungen


Geschichten


Romane


Gedichte

Hörbuch


Kunstbuch und Konkursbuch