Yoko Tawada


Biografie und Neues

Yoko Tawada, 2019 (Foto: privat)
Yoko Tawada, 2019 (Foto: privat)

Yoko Tawada schreibt auf Japanisch und auf Deutsch literarische Essays, Prosa, Romane, Gedichte und Theaterstücke. Viele ihrer Bücher sind in viele Sprachen der Welt übersetzt.

Neuestes Buch November 2020:

Paul Celan und der chinesische Engel

 Die ersten Pressestimmen:

 "[...] diese ganze Geschichte legt sich dann buchstäblich als wärmende Hand aufs Herz [...] Ein wundersames, wertvolles Stück Prosa". (Wilhelm Triebold, Tagblatt 12.12.20): Hier die ganze Rezension.

Buch der Woche: "... vorzügliche Erzählung ..." (Terry Albrecht, WDR 5, 15.11.2020)

Besprechung zum Nachhören (mp3-datei)

 Unfassbar traumhaft: Torsten Flüh (nightoutatberlin) - Bestrickender Roman Judith von Sternburg (Frankfurter Rundschau)

Yoko Tawada wurde 1960 in Tokyo geboren, 1982 bis 2006 in Hamburg. Seit 2006 lebt sie in Berlin. Studium der Literaturwissenschaften in Tokyo, Hamburg und Zürich, Promotion.

Ein schönes Gespräch mit Yoko Tawada über ihre Kindheit und das Schreiben: Deutschlandfunk, Zwischentöne, am 29. Aprl 2018 hier zum Nachhören.

Und hier ein Film über Yoko Tawada von Alexander Wasner (SWR).

Die englische Übersetzung von Sendbo-o-te (auf Deutsch Winter 2018/19 erschienen) erhielt den National Book Award (Translated Literature). Viele Besprechungen.

 

Gespräch in der Taz

Sendung Druckfrisch

Blogbeitrag "Zehn Jahre nach Fukushima"

Blogbeitrag "Flach"

 

Erste literarische Veröffentlichungen 1985 und 1986 (in Konkursbuch 16/17: Japan-Lesebuch)

Erste Buchveröffentlichung in Deutschland 1987 (Nur da wo du bist da ist nichts), in Japan 1992 (Sanninkankai). Inzwischen 25 Bücher im Verlag, die meisten auf Deutsch geschrieben, einige aus dem Japanischen übersetzt, die wir alle lieferbar halten, manche in erweiterten Neuausgaben, u.a. Sendbo-o-te (Roman, 3. Auflage 2020): "Dieses Buch hat mich berührt  wie lange keines mehr" begann Denis Scheck sein Gespräch mit Yoko Tawada in der Sendung Druckfrisch) und Etüden im Schnee (Roman, 4. Auflage 2020): "Die Erinnerungen der Eisbären lassen sich als unterhaltsame Komödie lesen und zugleich als tiefgründige Betrachtung über Andersartigkeit, Arbeitsbedingungen, Sprache und Liebe." Rivka Galchen, New York Times), akzentfrei, (Literarische Essays, 2016, 3. Auflage 2019), "Ein Balkonplatz für flüchtige Abende"  (ein poetischer, rhythmischer Roman, dessen Zeilenlauf wie ein Gedicht aussieht, 2016, 2. Auflage) "Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein." (Elke Brüns, taz)

 

Auch in Japan erschienen viele Bücher, manche sind Übersetzungen aus dem Deutschen.

 

Seit 1987 über 1200 Lesungen in Literaturhäusern, Theatern, Buchhandlungen, Goethe-Instituten, Museen, Kirchen, Tempeln, Schulen und Universitäten in vielen Ländern der Welt.


Werk


Auszeichungen

u.a.: „Akutagawa-Sho“ (der angesehenste japanische Literaturpreis); Lessingförderpreis der Stadt Hamburg; Chamissopreis; Poetikdozentur Tübingen; Sei Ito Literaturpreis; Junichiro Tanizaki Literaturpreis; Goethe-Medaille; Tsubouchi-Shoyo-Taisho; Gastprofessur für Interkulturelle Poetik Hamburg, Yomiuri Literaturpreis, Japan 2013, Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung 2013, Distinguished DAAD Chair for contemporary poetics 2015 an der New York University, Kleist-Preis 2016. Am 18.1.18 erhielt sie die Carl-Zuckmayer-Medaille, die wichtigste literarische Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz. Hier sehen Sie ein hübsches Video vom Preisverleihungsabend. Herbst 2018 National Book Award (translated literature) für die englische Übersetzung von Sendbo-o-te. 2020 Asahi-Preis in Japan.


Veröffentlichungen

Literarische Essays


Romane / Prosa


Gedichte


Theater und Hörbuch


Wissenschaft


Pakete